Hinterlüftung hinter der Holzfassade: So bleibt der Spalt trocken
Warum ein durchlüfteter Spalt hinter der Holzfassade? Eine vorgehängte Holzfassade ist mehr als eine gestalterische Bekleidung. Sie schützt die dahinterliegende Wand vor Schlagregen und Sonneneinstrahlung – aber nur dann, wenn Feuchtigkeit aus dem Spalt zwischen Schalung und Wand wieder entweichen kann. Bleibt die Feuchte im Spalt stehen, kann das Holz hinter der Bekleidung quellen, die Unterkonstruktion Schaden nehmen und im schlimmsten Fall der Wandaufbau durchfeuchten. Die Hinterlüftung ist deshalb kein optionales Detail, sondern Voraussetzung für dauerhaft trockene Bauteile. Was die Hinterlüftungsebene leisten muss Die Ebene zwischen Bekleidung und Wand hat drei Aufgaben: Sie nimmt Feuchtigkeit auf, die durch Fugen, Diffusion oder Bauteiltoleranzen eindringt, und führt sie als Wasserdampf nach außen ab. Sie lässt Rücktrocknung zu, wenn die Sonne die Fassade erwärmt. Und sie puffert, damit Wärme aus der Wand nicht ungebremst auf die Holzbekleidung trifft – besonders relevant bei ...